»Somewhere Only We Know« – Mal ein Song mit Piano

Vorgeschichte

Im Grunde kannte ich den Song »Somewhere Only We Know« der Gruppe Keane schon lane, allerdings war mir der Name des Songs nicht geläufig. Dem Tipp meiner Freundin Elsa war es letztendlich zu verdanken, dass mir der Titel wieder in Erinnerung gerufen wurde – dieses Mal auch ganzheitlich mit Name und Original–Interpret. Text und Harmonien dieses musikalischen Werkes faszinierten mich gleichermaßen und es dauerte nicht lange, bis ich plante, eine Cover–Version nur mit Stimme und Piano aufzunehmen, also quaso eine Akustikversion, bzw. eine Unplugged–Version von »Somewhere Only We Know«. Ich ging auch hier wie bei gängigen Videoclips vor, d.h. Musik und Bewegtbild wurden getrennt voneinander produziert.


Tonaufnahmen

Die Audio–Produktion von »Somewhere Only We Know« erfolgten über Apple Logic Pro X. Um den Pianosound etwas flexibler gestalten zu können, bediente ich mich eines kleinen Tricks. Ich nahm zum einen auf einer echten Stereo–Audiospur das Signal meines Korg SV–1 Stage–Pianos auf. Gleichzeitig schnitt ich jedoch per MIDI (reine Steuerdaten) die Noten und andere Eingaben (z.B. Haltepedal) mit, die ich auf dem Piano spielte. Diese Steuerdaten verwendete ich dazu, zwei Software–Instrumente von Logic anzusteuern: einen Flügel von Yamaha und einen Flügel von Steinway. Diese beiden Flügel verteilte ich recht hart im Stereobild (also einen sehr weit links, den anderen sehr weit rechts) und beschnitt deren Frequenzen, sodass diese fast nur noch Mittel– und Hochtonsignale beisteuerten. Im fertigen Mix drehte ich diese beiden Instrumente gerade so laut, dass sie nicht direkt als einzelne Instrumente wahrnehmbar sind, den Piano–Sound aber insgesamt ein wenig breiter machten. D.h. der eigentliche Haupt–Sound des Flügels kommt vom Korg SV–1 Stagepiano und die beiden Software–Flügel sorgen für mehr Breite und ein leichtes Schweben.

Videoaufnahmen

Hier entschied ich mich für ein sehr einfaches Setup, also keine große filmische Story, sondern einfach nur »Musiker beim Spielen des Songs«. Um dies nicht zu eintönig werden zu lassen, arbeitete ich mit verschiedenen Blickwinkeln und einem Wechsel zwischen Totale und verschiedenen Close–Ups. Beim Rohmaterial habe ich sogar zusätzliche Szenen, die eine Profilaufnahme in der Totalen zeigen, diese gefielen mir jedoch im Endeffekt nicht und wurden beim Schnitt deswegen letztendlich nicht berücksichtigt.